Kapitel 4 - Pfarr-Cäcilien-Chor Holzheim

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Kapitel 4

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Die Zeit des Umbruchs:


Ein mutiger Neubeginn


 

Die Zeit des Umbruchs war im Jahresbericht 1986 schon eingeläutet worden: „Es hat schon bessere Chorjahre gegeben. Langjährige Mitglieder haben uns verlassen. Zu viele Sängerinnen und Sänger verlieren mehr und mehr die Freude an der Chorarbeit." Es folgten zahlreiche und lange Diskussionen über die Gründe der Fehlentwicklung, und in der Hauptversammlung 1991 sah sich Chorleiter Erich Knust mit der Ankündigung großer Teile des Vorstands konfrontiert, zurücktreten zu wollen. Die Chemie stimmte nicht mehr. Der Vorstand trat zurück, der Chorleiter bat seinerseits beim Kirchenvorstand um die Freistellung von der Aufgabe des Kirchenchor-Dirigenten und verließ die Gemeinschaft mit einigen Mitgliedern, wenngleich nicht alle Kritiker den Chor aufgrund der Querelen verließen.
Mit Heinz-Hubert Brenner, Beate Mertens, Renate Gilles, Bärbel Heieck, Stephan Brenner und Angela Lingweiler wurde schließlich ein neues Führungsgremium gewählt. Mit Kantor Ewald Hagel, der zunächst nur aushilfsweise tätig war, konnte schließlich ein  neuer, alter, Chorleiter für den Weg aus der Krise gefunden werden. Der Weg für einen mutigen Neubeginn war frei. Und im Jahresbericht 1992 hieß es: „Der Vorsitzende konnte die aus seiner Sicht positivste Bilanz der letzten Jahre ziehen.” Diese Auffassung, hervorgerufen durch intensiven Probenbesuch sowie Qualität und Quantität der Aufführungen, fand die Zustimmung aller Anwesenden.
Der Chorleiter bedankte sich für die Zusammenarbeit und bemerkte, daß ihm „die Arbeit mit dem Chor viel Spaß bereite.” Nur das Nachwuchsproblem sei noch nicht gelöst. Auch 1994 blickte nicht nur die Schriftführerin optimistisch in die Zukunft: „Der Verlust von Mitgliedern konnte relativ gut ausgeglichen werden, und die bestehende Chorgemeinschaft hat gezeigt, daß durch Zusammenhalt Fortbestehen und Gedeihen möglich ist. Wir, der Chor, können auf diesen Zusammenhalt stolz sein, denn wir haben allen Unkenrufen zum Trotz die vielleicht schwierigste Periode in der langen Geschichte unserer Gemeinschaft gemeistert."

 
 
 
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